Die meisten sog. „Brückengegner“ sind selbst aktive Autofahrer und zu erheblichem Anteil auch ADAC-Mitglieder.
Sie fordern ein intelligentes Verkehrskonzept, das den KFZ-Verkehr effektiv bewältigt und dabei die Innenstadt vom Verkehr entlastet. Die Wohngebiete sollen beruhigt, der öffentliche Verkehr und das Radfahren gestärkt werden. Wir brauchen ganzheitliche Lösungen mit positiven Lenkungseffekten. Nichts davon kann die Waldschlößchenbrücke leisten! Kleinere Brücken mit vorrangig innerstädtischer Vernetzungsfunktion sind dafür grundsätzlich besser geeignet.
Die Waldschlößchenbrücke belastet die Stadt täglich mit zusätzlichen 20.000 Fahrzeugen. Dadurch verstopft sie die Straßen mehr, als sie entlastet. Der Betrieb der Brücke kostet jedes Jahr über 1 Million Euro. Dieses Geld fehlt zum Reparieren von Winterschäden und zur Sanierung der bestehenden Straßen. Der Erhalt der vorhandenen Straßen und Brücken muss vor Neubau stehen!
Gerade Autofahrer haben gute Gründe, diese Brücke abzulehnen.