Diese Zahl ist keine Erfindung der Brückengegner. Sie ist Ergebnis der Verkehrsprognose der Stadt Dresden, auf dessen Basis die Planungen durchgeführt wurden. Sie wurde im Planfeststellungsverfahren 2004 vom Regierungspräsidium offiziell bestätigt.
Der Verkehrsanstieg hat mehrere Ursachen:
Die Brücke verlagert Verkehr von Straßenbahn und Rad auf das Auto. Von der Brücke profitiert vor allem der Autoverkehr. Die Straßenbahn wird eher langsamer, für Radfahrer besteht kaum Bedarf einer Autobahnanbindung.
Die Brücke erzeugt neuen Autoverkehr, da sie die Stadtstruktur verändert. Entferntere Wohnsiedlungen im Umland werden erreichbar. Dresdner, die dort bauen, fahren weiter und werden für die Fahrt in die Stadt häufiger das Auto benutzen müssen.
Die Brücke verlagert Verkehr von der Autobahn in die Stadt. Die Stadtquerung wird gegenüber der Autobahn attraktiver. Dresdner, die derzeit die neue Autobahn nutzen, werden wieder verstärkt durch die Stadt fahren.
Die Prognosen berücksichtigen nicht die Auswirkungen der Abkürzung zwischen A13 und A17. Die Verbindung von Hellerau durch die Stadt nach Nickern ist 11 km kürzer als die Fahrt über die Autobahn. Vor allem nachts, wenn die Ampeln ausgeschaltet sind und sich der Stau am Fetscherplatz aufgelöst hat, werden viele Sattelschlepper diese Verbindung benutzen.
Die zusätzliche Belastung wird also noch höher sein, als von der Stadt vorhergesagt.
siehe Karte mit Be- und Entlastungen (gif 373 kB)