Die Verdrehungen und Falschaussagen der Brückenbauer


Bringt die Brücke nicht vielen Bürgerinnen und Bürgern große Belastungen?

Nein. Insgesamt führt der Verkehrszug Waldschlößchenbrücke durch eine bessere Verteilung der Verkehrsströme zu einer Verkehrs- und zu einer Umweltentlastung. Die Infrastruktur der Stadt wird dadurch zukunftsfähiger und der Wirtschaftsstandort Dresden gestärkt.

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Für die direkt durch den Bau des Verkehrszuges betroffenen Anlieger sind umfangreiche Lärmschutz- und Ausgleichsmaßnahmen vorgsehen, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten.

FALSCH: Die Brücke führt zu sehr hohen Belastungen vor allem bei den Anwohnern, beim Herzzentrum und beim Uniklikum. Es werden hohe Grenzwertübertretungen in Umweltgiften prognostiziert. Diese lassen sich auch durch Schallschutzfenster nicht minimieren. Vor allem ältere Menschen und Kinder leiden unter den Gesundheitsbelastungen.

Die schönsten Lärmschutzfenster nützen ab bestimmten Lärmwerten nichts mehr. Zudem, stellen Sie sich vor, Sie können Ihr Zimmer nicht mehr lüften, ohne erheblichem Verklehrslärm ausgesetzt zu sein. Vor allem Nachts wird die Abkürzung zwischen den Autobahnen im Norden und im Süden durch die Stadt für LKW's attraktiv.

Wohnraum an vergleichbar belasteten Straßen gilt als nahezu unvermietbar. So befürchtet die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt Millionenverluste durch Leerstand. Nicht ohne Grund stehen 47 Klagen von Bewohnern, Geschäftsleuten und Wohnungsbaugenossenschaften an.


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