Die Verdrehungen und Falschaussagen der Brückenbauer


Wie entwickelt sich der Verkehr auf der Fetscherstraße und nimmt die Wohnqualität in der Johannstadt ab?

Der Verkehr auf der Fetscherstraße nimmt zu, aber die Fetscherstraße ist heute bereits eine Hauptverkehrsstraße, und mit den vorgesehenen Sanierungs- und Lärmschutzmaßnahmen werden die negativen Auswirkungen für die Anlieger minimiert.

Der Verkehr auf der Fetscherstraße steigt um 20.000 Fahrzeuge täglich (270 Prozent). Nur ein Teil der Wohnungen bekommt Schallschutzfenster mit Zwangsentlüftung. Große Teile der Fetscherstraße gehören nicht zum Planungsgebiet. Die Anwohner dort bekommen keinen Schutz gegen den Lärm.

Gleichzeitig werden in den Wohngebieten Grenzwertübertretungen in Umweltgiften prognostiziert. Diese lassen sich nicht minimieren. Vor allem ältere Menschen und Kinder leiden unter den Gesundheitsbelastungen.

Bisher ist der Wohnungsleerstand in der Johannstadt sehr gering. Wohnraum an vergleichbar belasteten Straßen gilt als nahezu unvermietbar. So befürchtet die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt Millionenverluste durch Leerstand. Weitere Sanierungen sind dann nicht mehr möglich. Viele Dresdner Handwerker werden Aufträge verlieren.

siehe Vergleich Königsbrücker Straße - Fetscherstraße

Für andere Straßen in der Johannstadt sind durch den Bau der WSB keine zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu erwarten. Es gibt auch Straßen, die durch den Verkehrszug Waldschlößchenbrücke entlastet werden: z.B. Blasewitzer Straße (bis zu 4.000 Kfz/ 24h weniger) und Pillnitzer Straße (bis zu 5.000 Kfz/ 24h weniger).

TÄUSCHUNG: Die Brückenbefürworter betonten selbst immer wieder, dass es am Fetscherlatz kein Stau geben wird, weil der Autoverkehr in den Wohngebieten versickern würde. Was ist nun richtig?

siehe Karte mit Be- und Entlastungen (gif 373 KB)


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