Die Verdrehungen und Falschaussagen der Brückenbauer


Ist es richtig, dass die Waldschlößchenbrücke gar nicht gebraucht wird, weil der Verkehr nicht mehr zunimmt?

Alle Zukunftsszenarien sagen übereinstimmend ein steigendes Verkehrsaufkommen, vor allem im Wirtschaftsverkehr, voraus. Der Verkehrszug Waldschlößchenbrücke wird deshalb zur Bewältigung dieses höheren Verkehrsaufkommens und zur Entlastung des Blauen Wunders sowie des vorhandenen Verkehrsnetzes benötigt. Außerdem steigt die Bevölkerungszahl wieder, worüber wir uns sehr freuen.

1. FALSCH: Die Daten für die Verkehrsprognosen stammen aus der Zeit vor 1999, in der der Verkehr in Dresden gewachsen ist. Daher gehen die Prognosen von steigenden Verkehrsbelastungen aus.

In der Zwischenzeit sind 6 Jahre vergangen und der Verkehrs ist entgegen der Prognose spürbar zurückgegangen. So hatten wir 1999 noch 58.000 Autos/Tag auf der Carolabrücke, 2004 waren es noch 51.000

2. FALSCH: Auch längerfristige Prognosen sehen ein Rückgang des Straßenverkehrs*). So wird die Bevölkerung insgesamt ab-, der Anteil der älteren Menschen aber zunehmen. Ältere fahren aber weniger Auto. Nur der Fern- und Schwerlastverkehr wird wachsen. Aber gerade diesen Verkehr wollen wir ja aus der Stadt heraushalten! Die Waldschlößchenbrücke holt ihn in unsere Wohngebiete!

siehe "Brauchen wir eine weitere Brücke?"

*) Interview mit Baubürgermeister Feßenmayr in der SZ vom 6. Januar


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