Nein, denn ein Tunnel ist weder für Fußgänger und Radfahrer nutzbar und er ist teurer (nur ein Gutachten besagt das Gegenteil). Zudem müssten dann größere Steigungen, z.B. bei der Anbindung der Bautzner Straße, überwunden werden. Dadurch würden längere Rampen erforderlich. Weiterhin bestehen erhebliche Zweifel, ob der Hochwasserschutz bei einer Tunnelvariante gewährleistet ist.
Außerdem gelten der Planfeststellungsbeschluss und das Baurecht nur für eine Wald
Mit einer Tunnellösung würde man zumindest die Aufenthaltsqualität und Schönheit der Elbwiesen bewahren. Es gibt eine Tunnelplanung einer rennomierten österreichischen Tunnelbaufirma, die nicht teurer ist, als die Waldschlößchenbrücke.
siehe Beitrag der DNN zum Waldschlößchentunnel
Alle anderen Nachteile der Waldschlößchenbrücke kann der Tunnel nicht beheben. So bleiben die Belastungen der Anwohner und der erhöhte Verkehrsdruck auf das Altstädter Straßennetz. Auch die finanzielle Belastung der Dresdner wird damit nicht geringer.
Für Radfahrer und Fußgänger ist die Brücke wenig attraktiv. Radfahrer müssen lange Rampen bewältigen, um auf die Brücke zu gelangen. Fußgänger sind auf der sehr langen Brücke Wind, Wetter und Sonne ausgeliefert.
Der ADFC (Fahrrad-Club) ist gegen die Brücke, weil viele jetzt ruhige Nebenstraßen mit Verkehr belastet werden und das Radfahren dadurch an Attraktivität verliert.