Eine Verkehrszunahme wird im Wesentlichen nur auf der St. Petersburger Straße prognostiziert (von 56.000 auf 58.500 Kfz/ 24h). Viele andere Straßen werden tatsächlich entlastet:
Könneritzstraße (-1.000),
Ammonstraße (-2.000),
Terrassenufer (-1.500),
Hainstraße (-4.500),
Albertstraße (-5.500),
Königsbrücker Straße (-6.000),
Bautzner Straße (-5.000),
Große Meißner Straße (-3.000) oder auch die
Schillerstraße im Dresdner Osten (-3.000).
Sämtliche vorhandenen Brücken werden entlastet: Albertbrücke (-12.500), Carolabrücke (-7.500), Blaues Wunder (-3.500), Augustusbrücke (-2.000), Marienbrücke (-1.500).
TÄUSCHUNG: Entlastungen unter 10 Prozent sind kaum spürbar. Die meißten genannten Straßen liegen darunter. Natürlich entlastet die Brücke andere Brücken oder z.B. die Königsbrücker und Bautzner Straße.
Diesen Entlastungen stehen jedoch enorme Mehrbelastungen auf der Altstädter Seite gegenüber. Täglich 47.500 Autos werden auf ein Straßennetz treffen, dass dafür nicht ausgelegt ist, davon 20.000 Fahrzeuge, die vorher nicht durch die Stadt fuhren.
Die Verkehrsströme werden also nicht nur von einem sensiblen Gebiet in andere verschoben, sie wachsen insgesamt auch noch stark an. Betrachtet man das gesamte Verkehrssystem, verschlechtert sich die Situation durch die Brücke.
siehe Entlastet die Brücke andere Brücken und den Stadtverkehr?
siehe Vergleich Königsbrücker Straße - Fetscherstraße
siehe Hilft die Brücke gegen den Stau am Blauen Wunder?
siehe Karte mit Be- und Entlastungen (gif 373 KB)