Für den Verkehrszug Wald
Genau darin liegen auch die Nachteile. Es wird eine völlig neue Wegebeziehung geschaffen, die enorm Verkehr anzieht. Laut den Planungsunterlagen werden dadurch täglich 20.000 Autos mehr durch die Stadt fahren, als ohne Brücke. Insgesamt werden es 47.500 Fahrzeuge sein. Das vorhandene Straßennetz der Altstadt muss diese Verkehrsmassen aufnehmen. Es wird damit überfordert.
Um die Stauffenbergallee und die Bautzner Straße anzubinden, muss ein extrem aufwendiges Tunnelsystem erstellt werden. Dieses hat die Kosten der Brücke explodieren lassen. Durch den Tunnel sind die jährlichen Betriebskosten fast so hoch, wie die aller anderen Brücken zusammen. Das ist keine gute Anbindungsmöglichkeit, sondern eine extrem teure.
Bei anderen Brückenvarianten östlich des Stadtzentrums gibt es auch Probleme mit der Anbindung an das Straßennetz, z.B. bei einer Brücke am Thomas-Müntzer-Platz mit der Diakonie.
Die Waldschlößchenbrücke belastet dafür das Herzzentrum, ein Seniorenheim und 50.000 Dresdner mit dem Lärm und den Abgasen von 47.500 Autos am Tag.
Die Brücke Thomas-Müntzer-Platz wäre eine schlechte Lösung, Die Brücke am Waldschlößchen die allerschlechteste.