Die Verdrehungen und Falschaussagen der Brückenbauer


Sollte Dresden nicht lieber auf ein Mehrbrückenkonzept setzen?

Das Mehrbrückenkonzept wurde in einem Workshop aus Fachleuten der Stadt, des Regierungspräsidiums und Planungsbüros im Jahr 1996 verworfen.

Dieser Workshop stand unter dem Druck der Staatsregierung, die wiederholt geäußert hatte, sie sei nur zur Förderung der Waldschlößchenbrücke bereit. Die Auswahl der "Fachleute", die abstimmen durften und derer, die kein Stimmrecht hatten war äußerst merkwürdig. So hatte der Dezernent für allgemeine Verwaltung ein Stimmrecht, der Amtsleiter des Umweltschutzes aber nicht. Stimmberechtigt waren weiterhin die Vertreter der Staatsregierung, die sich somit in Dresdner Angelegenheiten einmischten.

Für das Mehrbrückenkonzept steht die Überlegung im Vordergrund, mit mehreren kleinen Brücken Fern- und Durchgangsverkehr unattraktiv zu machen, den innerstädtischen Verkehr zu erleichtern und Wege zu verkürzen. Es sollen Brücken gebaut werden, die für Nahverkehr geeignet sind und für Fußgänger keine unüberwindliche Barriere darstellen, Brücken, die einen Großteil der heutigen Probleme kostengünstig bewältigen aber auch zukünftig noch richtig sind.

Hintergrundinfos zum Brückenworkshop (externer Link)


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