Die Verdrehungen und Falschaussagen der Brückenbauer


Wäre es nicht besser mit dem Geld der Brücke Schulen und Kitas zu sanieren und Kultur zu finanzieren?

Dafür könnte höchstens der Eigenteil der Stadt herangezogen werden, was z.B. für eine Schulsanierung pro Jahr ausreichen würde. Damit würden die Probleme im Bereich der Schulsanierung keineswegs gelöst, aber die Stadt würde auf 96 Mio. € Fördermittel verzichten. Der Bau der Waldschlößchenbrücke wäre in den nächsten Jahrzehnten unmöglich, da die Stadt zukünftig weniger Fördermittel für derartige Maßnahmen erhält.

FALSCH: Auch für die Sanierung von Schulen und Kitas gibt es Fördermittel! Die Waldschlößchenbrücke wird nur zu 61 Prozent gefördert. Selbst für die dringende Sanierung des Dresdner Straßennetzes gäbe es mehr (bis zu 75 Prozent, Königsbrücker Straße sogar 90 Prozent).

Wenn wir mehr Fördermittel einwerben wollen, müssen wir unsere Straßen und Schulen sanieren.

Ein NEIN zur Brücke bedeutet also mehr Geld!

Kunst und Kultur können mit dem Geld sowieso nicht finanziert werden, da der Verkehrszug Waldschlößchenbrücke aus dem Vermögenshaushalt und Kunst und Kultur aus dem Verwaltungshaushalt finanziert werden.

1. FALSCH: Umbaumaßnahmen an städtischen Gebäuden wie Kulturpalast/Phillharmonie werden ebenfalls aus dem Vermögenshaushalt bezahlt.

2. FALSCH: Die Brücke und der Tunnel kosten jährlich 2 Mill. Euro Unterhalt und Zinsen. Das ist mehr als alle anderen Elbbrücken zusammen! Dieses Geld belastet den Verwaltungshaushalt, aus dem dem auch die Dresdner Kultur bezahlt wird.

3. FALSCH: Gelder können zwischen den Haushalten verschoben werden, wenn der Stadtat das beschließt.

siehe Auswirkungen des Brückenbaus auf die Dresdner Kulturlandschaft


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