Durch die Waldschlößchenbrücke entsteht ein neuer Verkehrszug. 47.500 Fahrzeuge werden ihn benutzen, darunter 20.000 Autos, die vorher nicht durch die Stadt fuhren.
Die Straßenbahn trifft an 5 Stellen auf den Verkehrsstrom. Genau dort wird eine hohe Staugefahr prognostiziert, die Bahn steht mitten drin. Die Folge: Fahrzeiten verlängern sich, Verspätungen werden häufiger. Betroffen sind ¾ der Dresdner Straßenbahnlinien und damit das gesamte Netz.
Auf der Brücke wird nie eine Straßenbahn fahren können. Schon 1999 wurden diese Pläne aufgegeben. Selbst die Möglichkeit, die Gleise später nachzurüsten, wurde verworfen, um Geld zu sparen.
Heute ist nur noch eine Buslinie vorgesehen. Um vom Osten in den Norden zu gelangen muss zwei mal umgestiegen werden, das ist unattraktiv. Gleichzeitig wird der Straßenverkehr dieser Relation schneller. Viele Menschen werden aufs Auto umsteigen. Die DVB erleidet Einnahmeverluste.
Die Waldschlößchenbrücke verursacht Verspätungen, längere Fahrzeiten, höhere Betriebskosten und Einnahmeausfälle. Was dem folgt ist klar: Fahrpreiserhöhungen und Fahrplanausdünnung!
TU Dresden zur Waldschlößchenbrücke
Flugblatt "Waldschlößchenbrücke schwächt Straßenbahn" (pdf 45 kB)
Infoblatt "Wie die Straßenbahn unter die Räder kam" (pdf 11 kB)