Experten: „Irreversible Schädigung des Elbtals”

"Das Weitegefühl wäre zerstört und langfristig verloren..." so heißt es in dem unabhängigen UNESCO-Gutachten zur Waldschlößchenbrücke. Die Kritik darin ist vernichtend. Alle während des Bürgerentscheides 2005 getätigten Behauptungen, nach denen die Brücke landschaftsverträglich und UNESCO-kompatibel sei, werden widerlegt.

Die Gutachter der TU-Aachen sehen viele Punkte, weswegen das Brückenprojekt das Welterbe schädigt. Die wichtigsten sind:

Die Brücke reiht sich nicht in die Kette der Dresdner Stadtbrücken ein.

Die Brücke verstellt wichtige Blickbeziehungen auf die Silhouette Dresdens wie auf das Elbtal.

Die Brücke zerschneidet den zusammenhängenden Landschaftsraum des Elbbogens an der empfindlichsten Stelle und teilt ihn irreversibel in zwei Hälften.

Die fehlende verkehrliche Notwendigkeit und die hohen Kosten des Baus spielten bei dem Gutachten keine Rolle.

„Schneise durch die Kulturlandschaft”
Leitartikel der Welt zum Unesco-Welterbe

Ausführliche Infos zur UNESCO-Problematik
(bei www.elbwiesen-erhalten.de)

Unabhängiges Gutachten der RWTH zum Download
(pdf, 3,5 MB )

Fragen und Antworten zur Waldschlößchenbrücke